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Semestereröffnung

Am 4. Februar wurde das Frühlingssemester in der proppenvollen Aula eröffnet. Nur die dritten Klassen, die soeben aus dem Fremdsprachenaufenthalt zurückkehrten, blieben dem Ereignis fern.

Der Jazzworkshop umrandete das gesamte Programm professionell mit Stücken von Pink Floyd, Prince und den Beatles. Nach einer Begrüssung von Rektor Zubler führte die angehende Historikerin und Ehemalige der PMS, Ella Müller, die Anwesenden in die Studienstiftung ein. Nach der darauffolgenden Klassenstunde konnte das Semester in alter Frische gestartet werden.

Una estrella brilla en alto

Das diesjährige Weihnachtskonzert überzeugte durch gute Qualität, spürbare Freude der Konzertanten und abwechslungsreiche Musik.

Jörg Engeli meinte dazu: Ein farbig instrumentierter Chor und charaktervolle Stücke beeindruckten das gesamte Publikum. Er hob insbesondere die Uraufführung des "Tango cillancico" von Ratier, die sehr ansprechenden Gesänge mit dezent eingesetzten Instrumenten von Ramirez und die Begeisterung aller Beteiligten hervor, so dass sich der Kirchenraum mit eindringlichen Klängen, die Sehnsucht, Hoffnung, Trost, Friede und Freude ausdrückten, füllte. Zweimal wurden die Stücke in der überfüllten Kirche St. Ulrich aufgeführt und mit Standing Ovations belohnt.

Zeitungsartikel Thurgauer Zeitung

 

 

Mit der Maturaarbeit die Welt verändern

«Maturaarbeiten sind da, um die Welt zu verändern». Diese Aussage einer Maturandin, die Rektor Lorenz Zubler zum Abschluss der diesjährigen Präsentationen zitierte, trifft wohl nicht für alle Arbeiten gleichermassen zu, bringt aber zum Ausdruck, mit welcher Motivation, mit welchem Engagement und mit welchem Anspruch die Maturandinnen und Maturanden der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) Kreuzlingen ihre Abschlussarbeit angehen und umsetzen.

Dies zeigte sich wiederum eindrücklich bei der Präsentation der insgesamt weit über 100 Maturarbeiten am vergangenen Freitag und Samstag. Die Abschlussarbeiten sind das Ergebnis einer rund einjährigen, intensiven Beschäftigung mit einem selbstgewählten Thema, die viel Eigeninitiative und Durchhaltewillen, Kreativität und Fachwissen erfordert. Das Schönste sei zu sehen, wenn Schülerinnen und Schüler bei ihrer Maturaarbeiten über sich selbst hinauswachsen würden, wie es ein erfahrener Lehrer ausdrückte. 

Auseinandersetzung mit Umwelt und Herkunft. Dies war auch dieses Jahr zu beobachten, beispielsweise bei einer Arbeit, die sich mit der Renaturierung eines Abschnittes der Aach unterhalb von Erlen befasste – mit dem Ziel, dieses Fliessgewässers mit einfachen Mitteln effizient aufzuwerten. Indem nicht nur verschiedene Massnahmen wie das Einbringen von Totholzfaschinen oder Pfahlbuhnen evaluiert, geplant und dokumentiert, sondern nach einem aufwendigen Bewilligungsverfahren auch eigenhändig umgesetzt wurden, entfaltet diese Maturarbeit zudem einen konkreten Nutzen und eine nachhaltige Wirkung, namentlich auch für den Fischbestand. Auch in anderen Arbeiten setzten sich Maturandinnen und Maturanden mit ihrer Um- und Lebenswelt und mit ihrem Herkunftsort auseinander, beispielsweise mit dem Arboner Unternehmen Saurer zur Zeit des 2. Weltkrieges oder mit der nachhaltigen Innenentwicklung von Bichelsee-Balterswil.

Fast grenzenlose Themenvielfalt. Andere Schülerinnen und Schüler wiederum beschäftigten sich mit höchst aktuellen Fragen, beispielsweise der Zukunft der Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung, der Demenzbetreuung, Smart Cities, mit Kryptowährungen, dem Potential der Blockchain in verschiedenen Anwendungsgebieten, Verschwörungstheorien, Foodtrends und sozialen Medien. Der Themenvielfalt aus dem sprachlichen und historischen, musischen und sportlichen, mathematischen und naturwissenschaftlichen, pädagogischen, psychologischen und philosophischen Bereich sowie der Geografie und der Wirtschaft waren kaum Grenzen gesetzt.

Wichtige Hürde geschafft. Die Maturandinnen und Maturanden haben sich über die fachliche Vertiefung hinaus mit der Maturaarbeit unbestritten zahlreiche Kompetenzen erworben, die später im Studium gefordert sind und vorausgesetzt werden. Doch nach den Präsentationen überwog wohl zunächst die Erleichterung, dass diese wichtige Hürde der gymnasialen Ausbildung geschafft war. Und als die Adhoc-Formation aus ihren Reihen beim gemeinsamen «Schlusspunkt» in der Aula das Lied «Je vole» sang, entsprach dies sicher der Gemütslage der meisten von ihnen.

Jonas Ehrismann mit drei Modellen seiner Massnahmen zur effizienten Renaturierung eines Abschnittes der Aach unterhalb von Erlen.
Der «Schlusspunk» der Maturarbeitspräsentationen wurde durch musikalische Beiträge bereichert – hier von einer Adhoc-Formation von Maturandinnen und Maturanden unter der Leitung von Gesangslehrerin Alexa Vogel am Flügel.
Lea Zimmermann präsentiert ihre Maturaarbeit zum Thema «Saurer – Eine Firma in der Grenzstadt Arbon zur Zeit des 2. Weltkrieges».
Im Anschluss an die Präsentationen treffen sich Maturandinnen und Maturanden, Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrpersonen, Eltern und Freunde sowie Ehemalige zum «Schlusspunkt» in der Aula.